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Autor Betreff: Raub- und Schatzgrabungen sind absolut GAGA
Rambo
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Motto: No Mood

[*] Verfasst am: 10-1-2011 um 11:06


Zitat
Ursprünglich verfasst von Der Arnobär!
In der Steiermark dürften einige Dinge still und heimlich mit Sondengängern ablaufen, ich habe keine näheren Informationen dazu.


Warum läuft in der Steiermark was schief ?

Schon vor über 30 Jahre gab es in der Steiermark ehrenamtliche Grabungshelfer und Leute welche ihr Wissen ehrenamtlich zur Verfügung stellten. Es bildet sich ein "Kern" von Suchern, welche Jahrelang an sehr vielen Grabungen teilgenommen hat. Auch heute gibt es noch einige aus dieser alten Garde welche fast auf jeder Grabung anzutreffen sind.
Und ja auch ich war einer dieser Leute.
Durch Umstände auf welche ich hier nicht näher eingehen will, zerfiel diese Gruppe.
Der Ansatz mit "Laien" zusammenzuarbeiten war meiner Meinung nach der richtige Weg.
Einige dieser Leute sind bereits verstorben, andere zu alt um noch mitzuarbeiten. Aber es gibt Anzeichen, dass es wieder zu einer solchen Zusammenarbeit kommt. Es gibt wieder Archäologen welche diese Zusammenarbeit fördern. Das hat nichts mit "sondeln" zu tun, sondern damit, dass es Leute gibt welche in bestimmten Gebieten eine Bestandsaufnahme möglicher Bodendenkmale machen.
Ich weiß nicht wie viele von euch eine unbekannte Siedlung lokalisiert haben, bei mir waren ein gutes Dutzend. Meist erkennt man nur ein Graben
/Wallsystem oder Terrassen usw. Wenn man nun so eine Siedlung nach unzähligen Begehungen auf Berghöhen findet, kann doch nichts dagegen sprechen um auch sicher zu sein, dass es eine Siedung ist, versuchen zu Belegstücke bekommen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, die Sonde ist dabei nur ein kleiner Teil. Meist findet man damit ohnehin nur Neuzeitmüll.
Was denkt ihr was ich in meinen Vitrinen liegen habe?
Meine archäologische Vitrine würdet ihr nicht einmal anschauen wollen, da die meisten „Fundstücke“ nur Keramiken sind, welche ohne Fundumstand wertlos sind. Für mich jedoch waren und sind diese Stücke Belegstücke, das ich richtig gelegen bin mit meinen Vermutungen. Die paar Metallgegenstände die es in der Vitrine gibt, lassen so manchen Sondler mitleidvoll lächeln. Nach Jahrzehnten der Suche habe ich vermutlich weniger Metallfunde in der Vitrine als ein blutiger Anfänger in ein paar Monaten zusammengetragen hat. Meine Interessen liegen auf einem anderen Gebiet, nicht auf dem horten von Bodenfunden.
Gruß Rambo
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Der Arnobär!
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Motto: Was ist eine Burg?

[*] Verfasst am: 10-1-2011 um 12:29


Rambo, was du sagts ist schon richtig, mit dem Auffinden von Wüstungen - und da gibt es viele fähige nicht-studierte die so etwas auffinden können, wie ich beobachtet habe. Das aufspüren, sammeln etc ist ja alles gut - nur herumgraben sollte man nicht. Eigentlich wäre die Sonde ja sogar in ordnung um metalische Lesefunde einzusammeln - nur eben nicht _in_ den Boden zu dringen.

Lesefunde sammeln:

Auf Wüstungen kugelt meist sehr viel datierbare Keramik umher, dazu muss man nicht graben. Das meiste Metall ist ja schwer gut Datierbar (Nägel, Fragmente, etc.), dafür gibt es ja die tollen Möglichkeiten der Keramik Datierung. (Rambo hat es oben schon geschrieben) Und wenn wo nichts aufzulesen ist, ist das auch kein Grund zu graben. Durch akribisches studieren der Oberfläche kann man auch Erkenntnisse gewinnen. Das exakte Vermessen und kartieren der Oberfläche zum Beispiel.

Und Meldet alle interessanten Lesefunde damit sie in den FÖ erscheinen können, sonst hat ja niemand etwas davon. Es geht hier um Wissenschaft, und die sollte Allen zugänglich sein.

Lesefunde bilden natürlich nur einen kleinen Einblick, da am selben Ort Material aus verschiedenen Zeitstellungen auftreten kann. Da hilft aber nur eine professionelle, archäologische Untersuchung (und Dokumentation). Einfaches ausgraben macht aus eventuell gut datierbaren Funden (in ihrem Fundkomplex eventuell sehr Informationsreich) aus dem Kontext genommen, neue "Lesenfunde".

Spürt der Sondengeher ein Metalartefakt auf - sticht zwar womöglich behutsam in die Erde - und hat damit leider schon die Befundsituation zerstört. Anm.: Eine archäologische Grabung zerstört natürlich auch den Fundkomplex, die Dokumentation und Analyse schafft jedoch einen großen Informationsgehalt. Vielen Menschen die noch nichts damit zu tun gehabt haben ist garnicht klar was ein Archäologe bei einer Untersuchung alles leisten muss - und was die daraus gewonnen Dokumentation für einen Informationsgehalt birgt.
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Rambo
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[*] Verfasst am: 10-1-2011 um 13:00


Zitat
Ursprünglich verfasst von Der Arnobär!

Und Meldet alle interessanten Lesefunde damit sie in den FÖ erscheinen können, sonst hat ja niemand etwas davon. Es geht hier um Wissenschaft, und die sollte Allen zugänglich sein.



Gerade damit habe nicht nur ich ein Problem. Durch die Veröffentlichung werden die "Abstauber" angezogen wir die Motten vom Licht.
Wir sprechen hier nicht nur von Ma-Fundstellen, es betrifft alle Zeitepochen.
Ich kenne Siedlungen welche sehr unzugängig sind. Nach der Veröffentlichung jedoch wurden sie abgesucht, wie man unschwer aus den unzähligen "Löchern" erkennen kann.
Es liegt nicht in meinem Interesse,dass ich für "Abstauber" die Arbeit mache, damit sie eine neue Fundstelle plündern können.
Es ist ein sehr schwer das Richtige zu tun und doch die Fundorte zu schützen.
Übrigens gab es vor ein paar Wochen eine Umfrage in "fast" jedem österreichischen Fundforen betreffend Meldung und Veröffentlichung. Auch ich habe daran teilgenommen. Auf das Ergebnis bin ich schon sehr gespannt.

Das gößte Problem meiner Meinung nach ist der Sondlertourismus. Da wird häufig zu Sondlerausflügen ins benachbarte Ausland oder Bundesland aufgerufen.
Die Funde sind damit unwiderruflich verloren, und werden verschleppt.
Das sind die modernen Raubgräber.
Gruß Rambo
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Der Arnobär!
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Motto: Was ist eine Burg?

[*] Verfasst am: 10-1-2011 um 15:54


Sicherlich... ich kenne das von meinem Burg Projekt, wenn man eines Tages vor lauter Löchern steht... nur wie soll dann jemanls etwas dabei rauskommen..? Dann bringt es ja niemand etwas.. ja, es ist schwierig.
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karolyi
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[*] Verfasst am: 10-1-2011 um 18:52


Hallo Rambo,
hast du dich mit den 30 Jahren nicht geiert? Ich kann mich noch gut an meine Anfangszeit zurückerinnern wo ein Hudecek, Purkarthofer usw. in ihrer archäologischen Entwicklungsphase waren. Damals kannte noch keiner einen Kramer, er war damals noch ein Nobody;)
Du hast vollkommen Recht, dass sich diese Gruppe Lokalforscher damals Mitte 60 Anfang 70 entwickelt hat. Ich habe jedenfalls in dieser Zeit mein Wissen und meine Fähigkeiten an Hand von Bodenerhebungen, Wassergräben usw. geschärft. Daher ist es mir auch ohne Hilfsmittel beinahe immer möglich Fundorte zu lokalisieren. Was sich bei späteren Grabungen durch das BDA so auch bestätigt hat.
Hier beginnt mein aber auch Rambos Problem. Melde ich diesen Fundort, so ist spätestens nach 14 Tagen an dieser Stelle eine Grabungstätigkeit zu erkennen. Diese Grabungen finden beinahe immer in den Nachtstunden statt. Es ist offensichtlich, dass diese Fundstelle zu dieser Zeit noch gar nicht Publiziert sein kann. Es ist also nur dem BDA diese Meldung bekannt und wer hat dort Kenntnis über die Aktuellen Fundmeldungen?
Das ist der Punkt der in mir die Wogen hochgehen läßt:mad:

L.G.

Karolyi
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Rambo
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[*] Verfasst am: 10-1-2011 um 19:30


@ Karolyi, das mit den 30 Jahren kommt locker hin. Kramer hat seine Dis 1991 geschrieben Meine Frau hat übrigens zumindest im Rohentwurf mit der Schreibmaschine getippt, auf den Karten in der Dis habe ich mit Letraset die Fundorte geklebt. Die Grabungen auf dem Dietenberg begannen jedoch ein paar Jahre früher. (Ich müßte in meinen Unterlagen nachschauen) Seit der 1. Dietenberggrabung bis zur 2. Grabung auf dem Franziskanerkogel war ich mit Kramer dabei.
Kramer war bei der Dietenberggrabung beim LMJ da war der Modrian noch der Leiter der Abteilung. Gerald Fuchs studierte auch noch. Die meisten Archäologen welche heute bei uns graben, waren unbekannt.
Irgendwie erschütternd, dass die Zeit so schnell vergeht. Kramer war bei meiner Hochzeit 1977 mit meinem Mini der Brautfahrer :-) ich musste ihn vor der Hochzeit auf dem Dietenberg abholen. 1979 war er der Taufpate meines zweiten Sohnes.
Also kommen 30 Jahre locker hin.
Gruß Rambo
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karolyi
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[*] Verfasst am: 10-1-2011 um 19:56


Rambo du hast meinen Text nicht richtig gelesen!!!!!!!!

Es sind locker 40 Jahre:D

L.G.

Karolyi
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[*] Verfasst am: 10-1-2011 um 20:03


Zitat
Ursprünglich verfasst von karolyi

Es sind locker 40 Jahre:D

L.G.

Karolyi


Bin ich echt schon so alt ?
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Rambo
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[*] Verfasst am: 10-1-2011 um 20:07


Und weil es so schön zum Thema passt .
Aus einem Forum

Hallo Suchergemeinde,
ich plane grade meine Aktivitäten in 2011. Ich werde ab April verschiedene Touren fahren. Geplant ist bis jetzt Tour 1 Österreich - Donauraum, Tour 2 Österreich- Raum Wien und Burgenland, Tour 3 Serbien,
Tour 4 Serbien, Tour 5 Serbien, Ich fahre je nach Entfernung 2 - 4 Wochen, es gibt die Möglichkeit mit meinem Campingbus zu fahren oder mit Pkw und in Pensionen o.ä. zu übernachten. Dazu such ich noch einen gleichgesinnten Mitreisenden wo die Interessen zusammenpassen. Meldet euch einfach bei mir dann können wir über Details sprechen. Ich wünsche mir einen nicht zu jungen (vielleicht so ab 30?), besonnenen, finanziell und zeitlich unabhängigen, historisch Interessierten und noch mit dem Schatzsuchergen infizierten Partner wo vielleicht eine Freundschaft draus entsteht. Mein früherer Suchpartner ist in Australien Opale graben....

Also wer Zeit und keine Lust hat alleine zu suchen, meldet euch!

Sondlertourismus
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Rambo
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[*] Verfasst am: 12-1-2011 um 10:05


Zitat
Ursprünglich verfasst von karolyi
. Ich habe bis heute kein Amt je kennengelernt wo so viele K&K Beamte sitzen wie im BDA. Da beist sich jeder die Zähne aus.


Ich denke du siehst da was verkehrt. Es ist ein Amt mit Starren Strukturen.
Es ist wie mit den Studenten. Der Professor lehrt was und alle Studenten sehen bewundernd auf ihn, er hat das einzig richtige Wissen. Erst später bilden sich die Studenten eine eigene Meinung, welch nicht immer mit der des Professors übereinstimmen muss.
Auch im BDA gibt es kluge Denker welche sich bemühen etwas zu ändern, aber...... es gibt leider auch Leute vom alten Schlag nach dem Motto "Wir sind wir und der Rest hat nichts zu wollen".
Ich habe eine Vision: Einmal werden alle zusammenarbeiten das Amt und die Sucher, welche das wirklich wollen, dann wird auch was weitergehen. Zurzeit bewegen sich die „Laien“ wie schon bemerkt wurde, in einem Graubereich. Einerseits soll man ihnen Zugeständnisse machen anderseits spricht die Gesetzeslage dagegen.
Aber in Zeiten des Geldmangels kommt man hoffe ich auf das Potential der „Laien“ zurück. Ansonsten sehe ich schwarz für die Erhaltung unseres Erbes.
Gruß Rambo
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wulf
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[*] Verfasst am: 12-1-2011 um 17:19


Gut geschrieben Rambo.
Auch wenn ich nicht immer mit Handlungen von "Beamten" einverstanden bin, verstehe ich doch in welchen Strukturen sie sich befinden.Das erklärt dann oft ihre Handlungsweise.
Jeder Quadratzentimeter in Österreich befindet sich in Eigentum von irgendjemand. Daher ist es ganz schön anmaßend einfach auf fremdem Grund und Boden einfach zu graben.Meine auch daß doch nicht jedermann so einfach eine Erlaubnis bekommen sollte das tun zu dürfen. Ich hoffe sehr keinen "Sondengraber" wie auch andere "Graber" auf meinem Grund und Boden vorzufinden.
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Der Arnobär!
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[*] Verfasst am: 13-1-2011 um 12:53


Alleine weil es schon ein "Amt" ist, schreckt es die meisten Leute ab.. is mir auch so gegangen.. is aber garnicht so schlimm muss ich sagen - wenn man keine persönlichen differenzen mit Mitarbeitern dort hat (ich nicht :D ) kann man mit denen ganz gut kommunizieren (kann ich nicht :D ), vor allem wenn man schön brav is und vorher vernünftig nachdenkt (zu kompliziert :D )

Ich glaub wenn mehr Leute Fundmeldungen an das BDA anzeigen, gibts auch noch das problem, dass die dort zu wenig manpower haben um das aufzuarbeiten, selbiges mit dem Fundgut der grabungen..

Ich glaub - typisch österreichisch - wird sich überhaupt nix ändern - und kann man nix ändern - die Sondengeher werden weiter plündern, die guten weiter blöd da stehen und irgenwelche architekten weiter Denkmalbauten in glaswürfel hüllen.... langsam glaub ich, kann ich sogar damit leben.. beängstigend aber wahr.. xD
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karolyi
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[*] Verfasst am: 13-1-2011 um 16:33


Zitat
Der Arnobär!

Ich glaub - typisch österreichisch - wird sich überhaupt nix ändern - und kann man nix ändern - die Sondengeher werden weiter plündern, die guten weiter blöd da stehen und irgenwelche architekten weiter Denkmalbauten in glaswürfel hüllen.... langsam glaub ich, kann ich sogar damit leben.. beängstigend aber wahr.. xD


Ich habe in Griechenland die Erfahrung machen dürfen, dass ehe ein Projekt (Bauarbeiten jeglicher Art) gestartet werden kann, erstmals eine archäologische Sichtung vorgenommen werden muß. So etwa könnte ich mir auch bei uns das vorstellen. Ein Musterbeispiel dafür ist in der Steiermark der Bau der Koralmbahn. Um das aber wirklich umsetzen zu können, müßten dafür die Gesetze geändert werden. Kennt jemand von Euch einen wirklich guten Politiker?:cool:

L.G.

Karolyi
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Oliver de Minnebach
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Motto: Wen interessiert Bauforschung?!?

[*] Verfasst am: 17-1-2011 um 15:37


hörts bitte mit dem herumkasperl auf. Das hat es doch schon alles gegeben...

Und weils nicht unktioniert hat ists jetzt so wie es ist!

So wie es jetzt ist, passt es bei weitem. Solche Hilfssheriffs müssten ja dann auch von einem eigenen Apparat überwacht werde. Quasi eine Aufsicht.
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Der Arnobär!
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Motto: Was ist eine Burg?

[*] Verfasst am: 20-1-2011 um 17:09


lady gaga ®
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Mattis
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[*] Verfasst am: 20-1-2011 um 22:09


Hier gehts zwar um gestörte Böden aber ich denke es hilft trotzdem gewisse Vorurteile richtig zu stellen:

http://www.terra-pannonia.at/forum/showthread.php?328-Umfrageergebnisse
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Otto von Floridus
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Motto: Aufgeben gibt es nicht!

[*] Verfasst am: 21-1-2011 um 09:37


Mir fehlen die Worte beim Lesen des Links:mad:
Da passt am besten das GAGA .Wort vom Oliver!
'gaga (umgangssprachlich)' Synonyme

bekloppt (umgangssprachlich), einen Sprung in der Schüssel haben (umgangssprachlich), gaga (umgangssprachlich), geistesgestört, geisteskrank, gemütskrank, irre (umgangssprachlich), irrsinnig (umgangssprachlich), narrisch (bayr.) (umgangssprachlich), nasch (bayr.) (umgangssprachlich), neben der Spur (umgangssprachlich), nicht ganz dicht (umgangssprachlich), nicht mehr alle Tassen im Schrank haben (umgangssprachlich), psychotisch, verrückt, von Sinnen (umgangssprachlich), wahnsinnig




Vivat,crescat,floreat !
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lady kitten
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Motto: No Mood

[*] Verfasst am: 22-1-2011 um 11:24


Raimund Karl, der Initiator der Umfrage gilt unter den Archäologen Österreichs eher als Rebell. Ich finde es ganz gut, das sich mal jemand an das Thema ranwagt. Keiner hat was davon, wenn die "Abstauber" wie Rambo sie nennt historische Schätze im Keller horten und keiner weiß was davon. Da hab ich schon die wildesten Geschichten gehört.

Mich würde interessieren, ob das Gesetz auch die Grabungshelfer ausschließt. Schließlich sind bei vielen Grabungen Laien als Hilfsarbeiter zugange zb. vom AMS finanziert mit einem Archäologen als Grabungsleiter. So wie das Gesetz formuliert ist, dürften die dann ja auch nicht graben, sondern nur die Person mit einschlägiger Ausbildung, sprich Archäologe?

lg

Iris
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harlekin
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Motto: ...Entschleunigung

[*] Verfasst am: 10-3-2011 um 15:19


Hallo,

ich kann beiden Seiten der Medaille etwas abgewinnen (bin auch ab und an mit einer Sonde unterwegs).

Hilfssheriffs und Blockwarte gibts eh schon genug, wenn ein paar Altmonarchisten danach schreien, sollen sie sich im Vorgarten einen installieren.
Die paar Mal wo ich mit Sonde unterwegs bin haben für mich Unterhaltungswert, sind ein Entspannungsfaktor egal ob und was ich finde. Da würde/wird auch ein Blockwart nix daran ändern.

Die wickiestarken Sprüche von "Beine brechen" usw... bringen mich max. zum schmunzeln, das ist Halbstarkengetöse.

Prinzipiell: Gesetz ist Gesetz. Wer zuwider handelt muß mit den Konsequenzen leben (wie überall, also wozu das Gagablabla). Wie dehnungsfähig das Gesetz ist, sieht man bei div. größeren oder auch kleineren Baustellen.

Wenn mich irgendwo einer oder eine wegen Nägelausgrabens anzeigen will (nach dem DSG) sehe ich dem eher sehr gelassen entgegen.

Sonnige Tage
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harlekin
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Motto: ...Entschleunigung

[*] Verfasst am: 10-3-2011 um 19:08


Mein Allerwertester (ich kann das andere Wort nicht schreiben, muß dabei immer so lachen, dass sich die Nachbarn schon wundern), du hast recht! ich bin ein Dummerchen.... und steh dazu!

Da ich von Natur aus ein sonniges Gemüt mein Eigen nenne, wünsche ich dir und auch allen GAGA-Fans viel Freude beim etablieren (schon wieder so ein grausliches Wort) der "Hilfssheriffs". Ich fürchte ich kenne auch schon die Nummer eins...zumindet (und den Göttern sei es gedankt, nur) dem Namen nach.

Viele sonnige GAGA´s und erleichternde Gagis (man sorgt sich ja um das Wohlergehen seiner Mitmenschen immer noch mehr als um das ,meist, sicher im Boden verborgene Kulturgut unserer Altvorderen.
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Alex
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Motto: Mehr, wenn ihr mich wiederseht, ihr müsst unbedingt gucken wie´s weiter geht!

[*] Verfasst am: 10-3-2011 um 19:31


Lieber harlekin!

Für dich gibts ein eigenes Kämmerlein, wo du dein gaga Gegacker von dir geben kannst!

http://burgenseite.com/forum/forumdisplay.php?fid=45

Freu mich jedenfalls wieder auf seriöse postings zu seriösen Themen.
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harlekin
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Motto: ...Entschleunigung

[*] Verfasst am: 11-3-2011 um 07:29


:D
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Tullner
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Motto: Tot ist nur, wer vergessen ist.

[*] Verfasst am: 12-3-2011 um 16:58
Oberflächenfund



Hallo zusammen,

habe vor einer Woche die Klosterruine und dann über den Klosterberg auch die Burgruine Ried besucht.

Habe auch hinter der Klosterruine beim Nebengebäude(Mauer und Sondierungsgraben) auf einen Baumstumpf zwei Teile eines Topfes vorgefunden, entweder stammt der Fund noch von der damaligen Archäologischen Grabung oder von Sondengängern, die die Teile liegenliesen!:mad:


Müßte/sollte ich eigendlich die Teile den Bundesdenkmalamt melden?

--------------------------------------------------------------
Aber nicht jeder Sondengänger ist auch ein Grabräuber usw.!

Schwarze Schafe gibt es überall!!!

Siehe dazu! http://www.militaria-fundforum.de , das größte deutsche Forum zu jenen Thema!

Aber über das Thema kann man ewig streiten, was noch legal ist und was nicht und um welche Epochen es geht!

LG
Thomas

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Kloster Riederberg Nebengebäude.jpg - 93.72kb
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Tullner
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Motto: Tot ist nur, wer vergessen ist.

[*] Verfasst am: 12-3-2011 um 17:01
Oberflächenfund



Oberflächenfund Topf

Tullner hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
Kloster Riederberg Topf.jpg - 69.52kb
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stefan der gogatzer
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[*] Verfasst am: 13-3-2011 um 16:53


Für den verantwortungsvollen Umgang ALLER Beteiligter mit historischen Oberflächenfunden die keinen materiellen Wert besitzen ( eben Keramikscherben) ist die Rechtslage eben so hilfreich, wie die Stvo. in der Haltung von Fußgängern und Radfahrern zu einer roten Ampel!

Das Kloster St. Maria in Paradiso wurde 1529? zerstört, also ist der spätmittelalterliche Topf/ Kessel/ Nachttopf( hatte er einen Bügel?) im Zeitrahmen der bekannten Besiedlung. Trotzdem vielen Dank fürs zeigen und wenn es ein Kessel wäre, wäre es ein bemerkenswerter Fund!

Extrem verallgemeinert: Haben die Scherben Verzierungen( Einstiche, Wellenlinien, Aplikationen, Ofenkacheln des 14-17 Jh., Modeln,) oder kann man sich beim besten Willen nicht vorstellen, das sie von einem Gefäß stammen, so sollte man sie melden.
Nimmt man an, das die Fundstelle bisher der interresierten Öffentlichkeit unbekannt ist, sollte man dies recherchieren und in historisch erwartbarer Zeit publizieren.

Die moderne Forstwirtschaft ist für den Erhalt von Bodendenkmälern genau so oft katastrophal wie die Schatzsucher.

Ja und zum Schluss man sollte es auch oft wirklich konkret, mit Humor; zu Ende denken: Viele von uns wären wahrscheinlich gerne dabei wenn der Tullner dem Gemeindesekretär von Sighardtskirchen, dem obersten Hutherren der Ruine, oder etwa gleich dem versammelten Gemeinderat, erwartungsvoll feierlich die Scherben vorlegt, um dann die Gesichter der Anwesenden und ihr vor Entzücken verzerrtes Antlitz zu betrachten.........
Die häufigste, stereotyp immer wieder kehrende Frage, die ich schon dutzende Male als Grabungsmitarbeiter oder "Fachvortragender" zu hören bekommen habe ist, wo denn der im Topf enthaltene "Schatz " geblieben sei............ist neben: "früher warn de Leut ja so klaa" ein Renner!
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Rambo
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[*] Verfasst am: 13-3-2011 um 17:49


Wenn es Scherben wären, so sind es Bruchstücke von einem Gusstopf

Zitat
Die Meldung kann innerhalb der erwähnten Frist wahlweise auch
an die für den Fundort zuständige Bezirksverwaltungsbehörde, an eine der nächstgelegenen Dienststellen
der Bundesgendamerie oder Bundespolizei, an den örtlich zuständigen Bürgermeister oder an ein öffentliches
Museum, dass einer Gebietskörperschaft gehört, erfolgen; diese Stellen haben das Bundesdenkmalamt
von der Meldung derart unverzüglich in Kenntnis zu setzen, dass bei diesem die Nachricht
spätestens am dritten Werktag nach Erstattung der Meldung vorliegt."


Ich frage mich manches Mal, was wird der Bürgermeister dazu sagen wenn ich anfange ihm einen Scherben melde. Es wäre nicht einmal notwendig, den Scherben vorzuzeigen. Was würde die Polizei sagen, wenn ich einen "alten" Nagel melde den ich gefunden habe oder ein altes Hufeisen .
Ich wette spätestens nach der dritten Meldung werden die Türen verschlossen bleiben.
Aber ich habe ohnehin vor unserem Bürgermeister mal ein paar Scherben zu melden, ich finde ja genug, denke aber, er wird überfordert sein zumal ausdrücklich im Gesetz steht "DEM ZUSTÄNDIGEN BÜRGERMEISTER" Wenn ich dann auch noch eine Meldebestätigung von ihm verlange ... das wir eine Hetz und Gaudi. Jeder Woche einen oder zwei Scherben melden, jede Woche einen Nagel ein Hufeisen usw. Es gibt ja viele Möglichkeiten und als Laie muss ich das Alter ja nicht wissen.
So etwas nennt man auch Arbeitsbeschaffung, der zuständige Bürgermeister kommt mit dem Melden an das BDA nicht mehr mit, kaum ist eine Meldung fertig finde ich schon wieder einen Scherben der gemeldet werden muss. Ich melde nur ihm und nicht einer Schreibkraft davon steht nichts im Gesetz
Und jedes Mal die Bestätigung, jedes Mal eine ungenaue Fundortbezeichnung, keine GPS Daten, keine Parzellenummer ich melde nur einen Scherbenfund welchen ich auf dem Berg oder dem Hügel zufällig gefunden habe.
Das wird lustig, da der zuständige Bürgermeister nach dem Bundesgesetz die Meldung entgegen nehmen und weiterleiten muss.
Wohlgemerkt JEDER SCHERBEN kann ein Bodendenkmal sein. jeder Nagel kann ein Bodendenkmal sein.
Gruß Rambo
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Tullner
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[*] Verfasst am: 13-3-2011 um 19:36


Hallo,

ich könnte die zwei Stücke auch den BDA direkt melden!

Siehe Formular - Fundmeldung -

LG
Thomas

Tullner hat dieses Bild als Anhang hinzugefügt:
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[*] Verfasst am: 13-3-2011 um 19:49


Anmerkung: Die Klosterruine gehört zur MG Tullnerbach!

Lieber Thomas, sind das Keramikscherben? Du kannst ja eine Fundmeldung an das BDA machen, schaden sollte es nicht, ist sehr vorbildlich von dir, das Formular kennst du ja.

Leider war ich schon 10 Jahre nicht mehr dort oben, und damals wusste ich nicht einmal was von diesen Nebengebäuden..




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Motto: Was ist eine Burg?

[*] Verfasst am: 13-3-2011 um 20:18


Wie wärs wenn wir uns das mal zusammen anschauen, am besten mit unserm Stefan! Sieht ja schon merkürdig aus, ist das vlt. doch etwas rezentes? Ich kenn mich leider nicht aus.

Ich kann mir vorstellen dass die ein Sondler einmal ausgegraben hat (nichts gegen dich und deine Arbeit ;) ).

PS: Ja ich versuch das ich auch kommen kann!




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Der Arnobär!
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Motto: Was ist eine Burg?

[*] Verfasst am: 13-3-2011 um 21:54


Jaja, scho gut, ich komm ja eh (+95%) ;)

PS: Ich würd mich mit euch Interessierten ohnehin auch vor der April Kampagne noch mehr als einmal treffen - soweit das die Zeit erlaubt, Wochenende is schwierig, unter der Woche wäre lässiger.




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